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Die Gaesdonck ist eine besondere Bildungseinrichtung.

Montag, 2. Dezember 2018 
Leben in und für Gemeinschaft

Zur ersten wöchentlichen Adventsbesinnung heute Morgen in der Pausenhalle war Sr. Theogarde gefeierter Mittelpunkt der ganzen Schulgemeinschaft. Sie ist gestern 80 Jahre alt geworden. Ihren Geburtstag feierte sie im Kreise ihrer Angehörigen und vieler Gaesdoncker.


Seit dem 3. Oktober 1963 gehört Sr. Theogarde zur Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Nach einem erfüllten Berufsleben kam sie 2009 zur Gaesdonck, ohne sich wirklich zur Ruhe zu setzen. Die Betreuung kranker Schüler, die Ernte des Pflückobstes sowie dessen von ihr angeleiteten Verarbeitung durch interne Schüler zu köstlichen Säften, Gelees oder Konfitüren und nicht zuletzt der freundliche bzw. liebenswerte Kontakt zu Jung und Alt sind für Sr. Theogarde Herzensangelegenheit. Seit vielen Jahren gilt sie als guter Geist der Gaesdonck.

Der Ur-Regel ihres Ordens [… sollen im Äußeren natürlich, einfach und bescheiden, aber heiter und freudig erscheinen …] entspricht sie vollends, hilft, wo sie kann, wird nicht allein von den Schülern verehrt und gemocht, sie ist mindestens jedem Gaesdoncker unersetzlich. Im Namen der Schul- und Internatsgemeinschaft wiederhole ich die Glückwünsche zu einem beachtlichen Altersabschnitt und wünsche ohnehin alles erdenklich Gute.
Und - wie gesagt: „Wollen Sie Marmelade? – Nehmen Sie die von Sr. Theogarde!“, skandierten die Schüler zum Tag der offenen Tür am Ghanastand.

Lebensstationen

  • geboren am 2. Dezember 1938 als Cäcilia Langenhorst in Lembeck (Westf.)
  • drittes Kind mit vier Schwestern
  • nach der Schulausbildung 1953 Beruf der Kinderpflegerin in Straelen und Gladbeck
  • 1963 Klostereintritt
  • im Noviziat Ausbildung zur Erzieherin
  • von 1981 bis 1993 Tätigkeit in der Leitung der Provinz Niederrhein
  • Oberin der Kommunität
  • von 1993 bis 2009 Oberin der Kommunität und Hauswirtschaftsleiterin im Priesterhaus Kevelaer
  • ab 2009 u.a. Krankenbetreuerin auf der Gaesdonck

Zur Geschichte der Ordensfrauen am Ort: Seit der Wiedereröffnung der Gaesdonck nach dem Kulturkampf 1893 prägt der Orden der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung aus Münster bis heute das Erscheinungsbild des ehemaligen Klosters. Zeitweilig gehörten zur Gaesdoncker Kommunität mehr als zwanzig Schwestern. Verantwortlich waren sie für die Küche und Hauswirtschaftsschule, in der jahrzehntelang Fachkräfte ausgebildet wurden. Außerdem führten sie eine Krankenstation, stellten Erzieherinnen und kümmerten sich um die Garten- und Obstanlagen.

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