Sextaneraufnahme 2014 

95 Neuaufnahmen in der ersten Jahrgangsstufe

Symbolischer Höhepunkt der Sextaneraufnahme am frühen Abend war die Pflanzung der Traubeneiche, Jahresbaum und Startzeichen der drei Sextanerklassen. Damit steht der 21. Jahrgangsstufenbaum im ehemaligen Klostergarten.  Während der Aulafeier  erinnerte der  neue seit August amtierende Direktor der Gaesdonck, Peter Broeders, in seiner Begrüßungsansprache an die althergebrachte Bedeutung der Eiche. Schon der christliche Missionar Bonifatius habe im frühen Mittelalter die Verehrung der Eiche als Verkörperung des nordischen Gottes Thor durch die nordhessische Bevölkerung zum Anlass genommen, bei  Geismar  den  heiligen Baum zu fällen, was das Vertrauen in seinen Gott stärkte. Die Wertschätzung des Baumes habe, so Broeders weiter, mit der Zeit an Überhöhung verloren, Stärke und Beharrlichkeit seien jedoch Eigenschaften, die der Eiche (Quercus petraea) weiterhin zustünden. Solche Wesenszüge des Baumes  2014 hätten selbstredend auch das Zeug, die Schullaufbahn der 95 Neuankömmlinge zu begünstigen.

 

Schulleiterin Doris Mann erklärte danach dem gespannten jüngeren Publikum, wie die ersten Unterrichtstage geplant sind und übergab nach der Vorstellung der Klassenleitung die neuen Gaesdoncker an  den Klassenlehrer der Sexta a, Herrn Verbeek, an die  Klassenlehrerin der Sexta b, Frau Huppertz  und  an Frau Kramps, Klassenlehrerin der Sexta c.
Den offiziellen Teil der Aulaveranstaltung beendete Alois Kisters, Internatsleiter und stellvertr. Vorsitzender des Gaesdoncker Förder- und Freundeskreises. In seiner engagierten Ansprache führte er zunächst mit einer knappen Revue dem Publikum vor Augen, was der Verein in letzter Zeit Nützliches und Gutes im Sinne der Schülerschaft geleistet habe, um abschließend für die zahlreiche Beteiligung an dieser gemeinnützigen Errungenschaft zu werben.
Den musikalisch-verbindlichen Rahmen der gesamten Feier besorgten die vier Quinta-Klassen, die unter Leitung ihres Musiklehrers Daniel  Verhülsdonk ihre ‚Nachfolger‘  ganz besonders und kreativ willkommen hießen.
Die harmonischen und wegweisenden Feierlichkeiten endeten mit einem gemeinsamen Imbiss in der Gaesdoncker Mensa.


 

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