Copa R A N D A na
Sommerfreizeit 2014
Nach langem Warten und mit großer Vorfreude standen wir nun im Finale. Die Mannschaft fuhr am Sonntag, 6. Juli 2014 bei kurzzeitigem Platzregen vom Basishotel Gaesdonck Richtung Randa in die Schweiz.
Die Aufstellung dieses wichtigen Spiels setzte sich zu Beginn aus 33 Spielern und Betreuern zusammen. Im Stadion von Randa angekommen, wurde der Mannschaft ein stärkendes Frühstück vor dem ersten Aufwärmen in Form einer Wanderung zum Kreuz serviert.

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Das Spiel wurde am Dienstag angepfiffen. Das Wetter im ersten Drittel des Spiels war eher kühl. Es schneite sogar im Saastal auf dem Tälliboden. Die Laufwege (Tuftener Höhenweg und Obersattler) wurden dichtgemacht, sodass kein Durchkommen mehr möglich war. Außerdem mussten Umwege in Kauf genommen werden, weil es eine Androhung einer saftigen Bußgeldstrafe für das Betreten des Bahndammes gab.


Zudem musste der LKW-Verkehr vor dem Augustiner-Stadion umgangen werden. Bereits früh wurde Christian für Benedikt eingewechselt. Eine gute Torchance wurde im großen Schlafsaal von mehreren Jungs tanzend und springend gefeiert. Der Tanzstil wurde nachher als „Huyben-Style“ betitelt. Diese Eskalation blieb nicht unbestraft, da der Trainer die Freudentänze mit einem lauten „Das ist kein Tanzboden hier.“ beendete. Um dem schlechten Wetter aus dem Weg zu gehen, spielten wir Fußball und Völkerball in der Mehrzweckhalle in Randa. Dabei wurde der Cheftrainer tragisch am Kopf verletzt. Jonas schoss ihm mitten ins Gesicht. Im Zuge des Zirkeltrainings mussten sich die Spieler im Steinetragen üben. Am Sonntag, den 13.07.2014 fand das Fußballendspiel zwischen Deutschland und Argentinien statt. Dieses wurde von der Mannschaft beim Hütten-viewing enthusiastisch verfolgt. Die nervenaufreibende Partie wurde von guter Stimmung, Fangesang und Mitgefühl begleitet. Auch im Augustiner-Stadion wurde der deutsche 1:0 - Sieg mit Bierduschen gefeiert. Dieses grobe Foul im Waschraum wurde mit einer gelben Karte geahndet. Andere Themen, die ausgeblendet werden sollten, wurden mit „Kiste!“ kommentiert.

Das zweite Drittel begann mit sehr schönem Wetter. Nach dem Sieg feierte sich die Mannschaft in Zermatt und zahlreiche Japaner schossen die ersten Siegerfotos. Abends machten sich die ersten Auswechselspieler bereit: Dominik, Niko und Christoph erreichten das Stadion in Randa. Neu war die Taktik zum Aletsch Klettersteig, der um den Gibidum Stausee führt und eine Hängebrücke beinhaltet. Nachdem die restlichen Steine verräumt wurden, schwamm die Mannschaft im Briger Bad, wo auf Grund von Umbauarbeiten die Mannschaft keine neuen Kräfte in der Grotte sammeln konnte. Gut gestärkt kehrte auch Benedikt zurück. Samstags fand die große Auswechslung statt: Kochfrau Magret wurde gegen Ursula ausgewechselt. Theresa und Claas fuhren weiter in die Toskana, während Jessica und Michelle von nun an die Mannschaft tatkräftig unterstützen. Abends sang der Fanchor in der Kirche. Am Sonntag erreichte Co-Trainer Theo das Hüttenstadion. Er brachte eine Hängematte mit, in der die Auswechselspieler ihre Kondition schonen konnten.

Während der Halbzeitpause wurde die Mannschaft mit leckerem Essen gestärkt, das tierisch serviert und gegessen wurde. Besonders häufig wurden Eulengeräusche und Walbewegungen imitiert. Bestimmte Gerichte waren made for you, da sie auf Wunsch bestimmter Personen gekocht wurden.
Das letzte Drittel des Spiels startete mit Fußballturnieren in der Mehrzweckhalle. Der andere Teil der Truppe spazierte durch Zermatt und stärkte sich für die letzten Minuten mit Zermatter Burgern. Am Abend haben sich mehrere Gruppen zusammengefunden um in fünf kleinen Trainingseinheiten ihre Topform zu erreichen. Dabei wurden die Kraft mit G-ziehen und Baumstämmewerfen trainiert, die Koordination beim Skilaufen mit vier Personen, das Feingefühl beim Erriechen und Erfühlen von Gegenständen, die Beweglichkeit beim Pantomimespiel und die Kochkünste beim Kochen. Die erste Gruppe wagte den Aufstieg zur Schatzplatte. Die Gruppe bastelte am Lagerfeuergrill Holzblöcke mit eingebrannten Logos und geschnitzen Hüttenemblemen. Am Morgen wurde die Übernachtstour von Hochmotivierten mit Gesang, Geschepper und leckerem Frühstück geweckt. Die Hüttenstürmer gingen weiter auf die Weisshornhütte. Am Mittwoch feierte die Mannschaft ihren bisherigen Spielverlauf mit den schweizerischen Lokalmatadoren. In der Stube zelebrierte Pfarrer Theo mit Pater Dolphy und Pater Albert eine Messe. Bei einigen Gläsern Wein unterhielten wir uns nett mit den uns verbundenen Dorfbewohnern. Auf die Frage vom Cheftrainer, was der Unterschied zwischen Bier und Wein sei, fiel einem frisch gebackenen Abiturienten spontan nur ein: „Ja, Wein ist kostenlos.“. Am Donnerstag wagten sich die fittesten (Gipfel-)Stürmer zur Britanniahütte, um von dort aus am nächsten Morgen das Strahlhorn (4190m) zu erklimmen. Ein Nachwuchsspieler beschrieb die Tour mit „die Betten sind besser als auf Gaesdonck und an der Hütte!“ Eine letzte Gruppe stieg erneut zur Schatzplatte auf. Kurz vor Abpfiff verließ auch Dominique den Platz.
Die Spielpartie wurde ohne Verlängerung abgepfiffen, jedoch werden einige Spieler und Betreuer die Atmosphäre am Augustiner-Stadion weiter genießen können.

Den vierten Stern erhielt das Hüttenteam, weil sie den Steinboden vor dem Schuhraum fertig stellten und die Wiese heuten. Als Prämie erhielt die Augustiner-Mannschaft das Grundstück rund um das Hüttenstadion hoch bis zum Bahndamm. Dieses Spiel hat nur Sieger hervorgebracht und war ein absoluter Volltreffer. Besonders auszuzeichnen ist das Catering von Magret, Ursula und Birgit. Das goldene Mammut wird dem Cheftrainer als Mannschaftsbusfahrer, Mannschaftsarzt und Mannschaftskoordinator verliehen. Dafür dankt ihm die ganze Mannschaft und wünscht ihm das Beste für die Zukunft.
Wir freuen uns auf eine Weltmeisterschaft im nächsten Jahr!





 

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