Exkursion der Erdkunde-Leistungskurse

Stadtentwicklung im Ruhrgebiet

Am 24.04.2017 begaben sich die beiden Erdkunde -Leistungskurse der Q1 mit Herrn Winter und Frau Kramps  bei bestem Wetter auf eine Exkursion ins Ruhrgebiet zum Thema Stadtentwicklung und Strukturwandel. Geleitet wurde die Exkursion von zwei Mitarbeiterinnen des Regionalverbandes Ruhr (RVR), Frau Olek und Frau L'hoest, die zu jeder Station ein enormes Wissen weitergeben und jede Frage ausführlich beantworten konnten. Von der Hauptgeschäftsstelle des RVR ausgehend, war das erste Ziel das Moltkeviertel in Essen, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand und geprägt war durch das Wirken von Robert Schmidt, einem innovativen Stadtplaner der damaligen Zeit.

Dieser gab 1912 auch den entscheidenden Anstoß zur Gründung des RVR, der früher noch Siedlunsverband Ruhrkohlenbezirk hieß. Weitere Stationen der Exkursion waren der  Hauptsitz der Firma ThyssenKrupp  im sogenannten „Krupp-Gürtel“ in Essen und  das  Tetraeder in Bottrop – eine pyramidenförmige  Aussichtsterrasse, die  auf einer - durch Aufschüttung von Bergematerial - künstlich entstandenen Halde erbaut wurde und aufgrund ihrer Höhe heute eine wichtige Landmarke der Region darstellt. Nach einer wohlverdienten Mittagspause  im CentrO Oberhausen , das 1996 als „Neue Mitte“  im Rahmen des Strukturwandels Ruhrgebiet auf den ehemaligen Brachflächen  der Gutehoffnungshütte eröffnet wurde, waren die  nächsten Ziele der  Rhein-Herne-Kanal und die Emscher, die aufgrund des Bergbaus – zum Leidwesen der Anwohner – bis heute als oberirdischer Abwasserkanal dient. Beendet wurde die Exkursion   mit einem Rundgang durch das älteste  Arbeiterviertel des Ruhrgebietes - Oberhausen-Eisenheim.

Alles in allem erlebten die Schüler der Q1 einen sehr schönen, interessanten und vielseitigen Tag im Ruhrgebiet.
 
 
 
 
 
 
 
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