Zeitzeuge an der Gaesdonck

Burkhard Seeberg erzählt von seinen Leidensweg in den Fängen der Staatssicherheit

Am Freitag, den 10. Februar 2017 hatten wir, die Q2 der Gaesdonck, die Möglichkeit die Lebensgeschichte des Zeitzeugens Burkhard Seeberg zu hören. Er berichtete von den Erfahrungen mit der deutschen demokratischen Republik, die sich aufgrund einer Liebesbeziehung zu einer Frau entwickelten. Wegen der Beihilfe eines gescheiterten Fluchtversuchs über die ungarische Grenze, geriet er in das Hochsicherheitsgefängnis der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen. Dort verbrachte er 13 Monate bis er von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft wurde.

Durch seine vielseitigen Erinnerungen, brachte er uns seine Lebensgeschichte auf sehr persönliche Weise nahe. Er gewährte uns ebenfalls Einblicke in seine ehemaligen Dokumente. Besonders interessant wurde sein Vortrag auch dadurch, dass er damals sowohl Zeit in der Bundesrepublik Deutschland verbracht hat, als auch in dem Hochsicherheitsgefängnis der deutschen demokratischen Republik, wodurch seine Geschichte und seine Ansichten mehrere Perspektiven bekommen haben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir sehr dankbar sind Informationen aus dieser Zeit aus erster Hand erfahren zu haben und somit einen anderen Blick zu bekommen. 

Wir bedanken uns herzlich bei Burkhard Seeberg für seine Offenheit und seinen interessanten Vortrag. 
 
 
Loading...
Loading...