Ein Kommen und Gehen, und Wiederkommen und wieder Gehen
Hüttenbericht - Randa Sommer 2016 

Diese Freizeit war ein Kommen und Gehen - beziehungsweise ein Wiederkommen und wieder Gehen. Das Extrembeispiel „wink“-Emoticon;-) die Hendricks- Family „Von fröhlichen Wanderern empfohlen!“
Nach dem EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft fuhren 19 Personen in vier Autos mit einiger Verspätung an der Gaesdonck ab. An der Hütte wurden wir von Herrn Hendricks, Valentin, Leander, Liv und Sebastian empfangen und nach einigen Stunden kamen auch Benedikt und Döres an der Augustinushu?tte an. So waren es schon 26 Personen, vier Hunde und sieben Autos an der Hütte. Grund genug für ein kleineres Parkplatzproblem. Nach der Ankunft wurden zuerst einmal die neuen Kühlschränke in der Küche und im Keller in Betrieb genommen, sowie die neue Kühltruhe. Auch am dritten Tag erwartete die Gruppe wieder Zuwachs, ein „Kommen“, an Personen und Fahrzeugen. Es kamen Pfr. Theo v. D., Niko und Eva mit Auto und Anhänger. Das Parkplatzproblem hatte sich zu einem ausgewachsenen Malheur entwickelt.

 Die Touren in diesem Kommen und Gehen, und Wiederkommen und wieder Gehen waren meist wenig hoch. Wurde dann doch einmal eine hohe Tour angeboten, also bei 1000 Höhenmeter oder so um den G, hielt sich das Interesse meist in Grenzen. So haben dieses Jahr fünf Augustiner und vier Dorfbewohner (Augustinerfreunde) den Hu?tten-4000er Alphubel (4206m .ü.N.N.) bezwungen. Ergebnis des Steigeisen-Verliererbattles: Gleichstand zur Halbzeit und ein souveräner 4:3 Sieg von Jost nach dem Abstieg.
Das Angebot an Übernachtungstouren fiel wie jedes Jahr wieder vielfältig aus und erfreute sich großen Interesses, es wurde auf Schatzplatte, Bietschtal und in diesen Jahr neu, auf Giw, in einem Tipi übernachtet. Bei den Touren und an freien Tagen begleitete uns meist strahlender Sonnenschein, die treuen Hunde und dauerhaft ein bunter Ohrwurm. „Bitte erzählt es Rosie!“
Der „ach so“ anstrengende Spüldienst, deutlich erleichtert durch das Motto „Keine Reste“, konnte auch schon mal mit nur zwei Leuten bestritten werden. (Apropos zwei Leute: „Nehmt euch ein Zimmer!“) Dies verhinderte jedoch nicht, dass bei einem konfliktreichen Spüldienst der Griff eines Topfes zu Bruch ging. Dies wurde sogleich mit dem Spruch: „Der Topf ist kaputt, da müssen wir wohl hart löten!“ kommentiert. Das erfrischend neue Design der Cardinal- Flaschen kam da gerade recht und schon war der Kummer über den Topf wie weggespült.
Außerordentlich wollen wir uns bei der Küchencrew, vertreten durch Magret, Gerda, Maria, Peter, Dominik und bei allen, die auch noch mit geholfen haben, für die „Haute Cuisine“ bedanken. Ebenfalls wollen wir uns bei Peter bedanken, der mit den Restaurierungsarbeiten des kleinen Schlafsaals und der Auffrischung der Tische und Stühle angefangen hat. Für die gute Laune, diverse Import- und Export- Delikatessen, sowie die wunderbaren motivierenden Tischgebete und Hüttenmessen möchten wir uns bei Theo v.D. bedanken.
Zum Schluss danken wir unserem Koordinator über Fahrzeuge, Teilnehmer und das Kommen und Gehen, und Wiederkommen und wieder Gehen (das organisierte Chaos). Durch ihn hatten wir wieder einmal eine wunderbare Freizeit.
Wir hoffen aus dem Kommen und Gehen und Wiederkommen und wieder gehen wird ein baldiges Wiedersehen. 

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