Di, 2. Februar 2016: Fremdsprachentheater

Frankenstein – Monster und Mythos

Was darf Wissenschaft? ist wohl die zentrale Frage, wenn es um Klonen von Menschen oder Stammzellenforschung geht. Der junge Victor Frankenstein hat während seiner Medizinstudien in Ingolstadt ein menschenähnliches Wesen geschaffen, ohne dessen monströse Energie vorherzusehen, geschweige denn diese zu beherrschen. Paul Stebbings Bühnenversion des berühmten Stoffs, der zum Mythos gewordenen Figur, die Mary Shelley zu Beginn des 19. Jahrhunderts schuf, bietet  komische wie auch tragische Momente der Auseinandersetzung mit der Frage nach den Grenzen der Wissenschaft. Das Ensemble, bestehend aus lediglich vier Darstellern, unterhielt das Gaesdoncker Publikum mit einer temporeichen und durch Slapsticks aufgelockerten Inszenierung.



 


 

 

 

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