Ferienfreizeit auf der Augustinushütte

Randa Sommer 2015 – Ein knattergeiles Träumchen

Das hier vorgestellte „Spiel der Berge“ bietet verschiedenste Varianten, um möglichst schnell ein knattergeiles Träumchen aufzubauen.
Dafür benötigt man bis zu 31 topmotivierte, gut ausgeschlafene und knattergeile Spieler und Spielerinnen und natürlich die passenden Fahrzeuge – sprich Bulli, Ducato und einen sehr einGängigen G. Für einen Bus reicht die Teilnehmeranzahl in diesem Spiel leider nicht aus, hier können wir Ihnen wärmstens die Erweiterung aus dem Augustinushütten Verlag empfehlen.
Doch bevor das Spiel beginnen kann, gilt es, alle Teilnehmer an der allbekannten und beliebten Augustinushütte in Randa zu versammeln.


Dabei sind der Anreise-Kreativität keine Grenzen gesetzt. So erreicht Peter van Esch beispielsweise in 25 Fahrtstunden mit wundem Allerwertesten die Hütte auf dem Mofa, wohingegen Jarik Huppertz und Emanuel Döring für Aufsehen sorgen, da sie bis nach Basel mit dem Fahrrad unterwegs waren. Auch wenn in diesem Falle noch der Zug zur Hilfe genommen werden musste, ist es eine zu würdigende Leistung. Wie es auch bei einigen anderen der Fall war, konnte auch noch später in das „Spiel der Berge“ eingestiegen werden.
Als Voraussetzung für ein knattergeiles Träumchen ist wunderbares Wetter gegeben. Hierbei empfiehlt der Hersteller immer viiiiiiel zu trinken. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass Sonnencreme griffbereit ist, damit unter anderem fiese Wanderbräune vermieden werden kann.
Beginnen dürfen, wie sollte es anders sein, die Geburtskinder (-und Hunde). Und davon gab es mal wieder reichlich. So wurde gleich dreimal die Küche auf den Kopf gestellt, um mit leckerstem Geburtstagskuchen fürs allgemeine Wohlbefinden zu sorgen.


Neben dem normalen Spielverlauf, inbegriffen sind hierbei die Touren zum Kreuz, zum Gletschtor oder nach Rötiboden, garantiert das Spiel mit zahlreichsten Ereigniskarten dafür, dass Jedermann seine Welt im Döschen hat.


So gibt es beispielsweise das weinreiche Hüttenfest, einen spontanst geplanten Ausflug zur Täschalp, um das jubilär bestrahlte Matterhorn zu bestaunen und natürlich das obligatorische Rutschen im neu renovierten Brigerbad.
Um den optimalen Spielspaß zu sichern, gibt es verschiedenste Möglichkeiten, Kraft für den weiteren Verlauf zu sammeln. Da gäbe es die Hängematten von Theo van Doornick – handgemacht aus Mexiko – die sich bestens für ein kleines Nickerchen zwischendurch eignen oder, wie einige die Erfahrung machten, auch mal für eine Nacht das Bett super ersetzen können. Eine andere Variante wäre, den Nachmittag am Schalisee oder auf Täschalp zu verbringen. Eine Abkühlung wird immer dankend – ob freiwillig oder unfreiwillig – angenommen. Ein weiterer sehr beliebter Schlafplatz waren zudem die Fahrzeuge. So nickte der eine oder andere nach einer anstrengenden Tour gerne mal ein und wurde erst kurz vor der Hütte – meist unsanft – geweckt. Sei es durch die Bahnschienen oder durch übermotivierte Mitreisende.

Im Zentrum des Spiels steht unter anderem auch die Talentförderung des Einzelnen.
Hier kamen des Öfteren Slacklines zum Einsatz. Optional hätte auch die neue Wasserskianlage am Schalisee genutzt werden können, dies wurde allerdings nicht in Anspruch genommen. Währenddessen wurde lieber an einem selbstgemachten Floß gearbeitet.
Wer sich nach besonders viel Action sehnt, für den sind die Specials vorgesehen. Diese bieten die Möglichkeit, atemberaubende Touren zum Bishorn und/oder zum Weismies zu genießen oder mit Schokolade-überzogene Übernachtungstouren auf Schatzplatte, Guggini-Alm oder Bietschi zu unternehmen. Außerdem bestand für besonders mutige Spieler und Spielerinnen mehrfach die Möglichkeit bereit, Extrapunkte durch Klettereien zu sammeln. So führten Tagesausflüge zum Beispiel zum Mammut Klettersteig Zermatt, zum Klettergarten Saas Fee oder zum Aletsch-Klettersteig. Darüber hinaus ließ uns der Klettersteigin Evolene erkennen, was im Bergführer wirklich unter „französischen Verhältnissen“ zu verstehen ist.
Es wäre natürlich viel zu einfach, das Ziel des Spiels zu erreichen, wenn keine Hindernisse dies erschweren würden. So kann es vorkommen, dass Spieler wegen Krankheit einige Tage aussetzen müssen. Dieses Jahr wurde die Erfahrung gemacht, dass es bis zu 8 Leute an einem Tag sein können. Hier können allerdings diverse Tees und Sprays eingesetzt werden, um schnellstmöglich wieder am Spielgeschehen teilzunehmen.
Auch wenn mal das Material in Form von Wanderschuhen streikt, muss man nicht verzweifeln. So wurde in diesem Jahre häufiger der Schuster des Vertrauens aufgesucht, sodass eine langfristige Spielunterbrechung vermieden werden konnte. In Einzelfällen (Dominique Huyben) konnte allerdings auch kein Schuster mehr helfen. Dieser huschte barfuß zum Schuhladen, da er es schaffte, seine Schuhe im Brigerbad zu verlieren. KANN man tun, MUSS man aber nicht!


Langweilig wird das „Spiel der Berge“ garantiert nicht. In allen Ecken sind irgendwelche Neuheiten und Überraschungen versteckt. So wird aus einer Wanderung zum Heidnischen Tossu, die mit Sicherheit auf 450 Höhenmeter angekündigt war, kurzerhand eine Expeditionstour, wobei sich die Höhenmeter gefühlt verdreifacht haben. Doch auch noch so große Herausforderungen lassen sich durch Teamarbeit bewältigen. So auch der Spüldienst. Besonders sticht hier Gerda Neu heraus, die es durch herausragende Spülkenntisse ermöglichte, dass wirklich jede Truppe in 30 Minuten fertig war.
Auch nur in Teamarbeit konnte ein spontanst zusammengestelter Chor mit engelsgleichen Stimmen, die Gemeinde Randas in der Messe verzaubern.
Zum Schluss möchten wir uns bei den fantastischen Herstellern und Mitwirkenden des „Spiels der Berge“ bedanken. Zunächst ist hier die Küche zu nennen, vertreten durch Gerda Neu, Magret Gründemann, Birgit Janssen- Langenstein, Dominik Behet, Peter van Esch und Ursula van Loon, die die Spieler stets durch leckerste Knabbereien und ausgedehnste Mahlzeiten bei Kräften gehalten haben. Auch möchten wir uns herzlich bei (Pfarrer) Theo van Doornick bedanken, der durch lebhafte Tischgebete, durch seine musikalische Begleitung und nicht zuletzt durch seine immer gute Laune einen gewichtigen Anteil zur guten Stimmung an der Hütte beigetragen hat. Außerdem gilt ein ganz besonderer Dank dem unermüdlichen, allzeit bereiten, engagierten und tatkräftigen Hersteller, ohne den das Spiel garantiert nicht so reibungslos verlaufen wäre.


 

 

 

 


 

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