Im Kreuzgang aufgestellt
Der hl. Bonaventura trifft auf Gaesdonck ein

Die unterrichtsfreie Zeit heißt nicht für jeden Gaesdoncker Mitarbeiter auch tatsächlich Ferienzeit. So waren einige Handwerker, unterstützt von Mitarbeitern der Xantener Domhüte, heute beteiligt, eine 2 Meter hohe Statue aufzustellen. 

Nun steht diese Statue des hl. Bonaventura in einer Nische im Gaesdoncker Kreuzgang. Die Gaesdonck hat diese Statue nach der Schließung des Düsseldorfers Franziskanerklosters geschenkt bekommen. Dort stand diese Statue seit 1929, das war das Jahr, in dem Bruder Firminus Wickenhäuser dieses Kunstwerk aus Muschelkalkstein herausmeißelte.

Er hat einen vergeistigte Asketen- und Gelehrtengestalt geschaffen. Der hl. Bonaventura steht lehrend, mit dem Buch in der Hand, da. Zu seinen Füßen liegt noch mehr zum Lesen und Studieren, sowie ein Doktor- und Kardinalshut (zu deuten als Zeichen menschlicher Weisheit bzw. kirchlicher Klugheit). Zu seinen Füßen sitzt auch eine Eule, das Symbol der Weisheit.

Der hl. Bonaventura lebte im 13. Jahrhundert, und war ein sehr bedeutender Philosoph und Theologen. Er war Kardinal und  leitete den Franziskanerorden mit großem Organisationstalent. Vom Papst würde er zum Kirchenlehrer erklärt. Der hl. Bonaventura stand in der augustinischen Tradition.

Diese Statue des hl. Bonaventura hat auf der Gaesdonck einen ebenso schönen wie passenden Plata bekommen.

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