Gaesdoncker machen sich auf den Weg
Der „kleine Camino“ nach Kevelaer

„Ich finde es cool hier bei der Wallfahrt nach Kevelaer. Das Schuljahr ist fast vorbei und ich bin mit meinem ersten Jahr auf Gaesdonck ganz zufrieden“, sagt der Sextaner auf der traditionellen Wallfahrt nach Kevelaer und fügte dann hinzu: „Es ist doch schön, dass alle dabei sind, sogar der Weihbischof ist mit gegangen, und ich finde es gut, mich auch mal mit den Großen zu unterhalten.“

Das ist der Tenor vieler Jugendlicher, die sich an der Wallfahrt der Gaesdoncker Gemeinschaft beteiligen. Man macht sich gemeinsam auf den Weg, um in der Kevelaerer Basilika den Abschlussgottesdienst mit Weihbischof Theising zu feiern. Durch gute Gespräche unterwegs, durch die bevorstehenden Ferien und den Rückblick auf das Erreichte breitet sich sehr schnell eine gute, entspannte Stimmung aus. Natürlich spielt es auch eine Rolle, dass schon morgen nach der 6. Stunde und der Zeugnisausgabe die Sommerferien beginnen – trotzdem man merkt, hier hat sich eine Gemeinschaft auf den Weg gemacht.











Der gemeinsame Einzug in Kevelaer nach der letzten Verpflegungsstation an der Hubertusstraße demonstriert dann noch einmal deutlich den Zusammenhalt der Gaesdoncker, was auch den Passanten in der Marienstadt auffällt.







Aber auch die religiösen Impulse an den Besinnungsstationen lassen die Schüler innehalten, ruhig werden, zurückblicken und auf die Zukunft schauen. „Was er euch sagt, das tut (Joh 2,5)“ - ist der Leitgedanke der diesjährigen Kevelaer Wallfahrt am Geburtstag von Johannes dem Täufer, der mit weiteren Texten aus dem Buch Jona und der Hochzeit von Kana unterstützt wurde. Im Gottesdienst, zu dem, wie in jedem Jahr, auch die Eltern herzlich eingeladen sind, knüpft der Weihbischof an das Thema Gottvertrauen an und stellt fest, dass es gut ist „das zu tun, was er uns sagt“ und Gott zu vertrauen, nachdem man sich gemeinsam zu ihm und der Mutter Gottes auf den Weg gemacht hat.








Bedenkt man, dass es auch jedes Mal eine logistische Meisterleitung ist, mit der ganzen Schule, zwei Verpflegungsstationen, Toilettenwagen usw. diese Wallfahrt zu organisieren, so muss man allen Beteiligten aus Schule, Internat, Küche und Handwerksbereich und  besonders Koordinator Peter Verhaelen für das Engagement herzlich danken.

Bei manchen älteren Schülerinnen und Schülern reifte bei der Gaesdonck Wallfahrt der Gedanke, auch einmal ein Stück auf dem Jakobsweg (dem „großen Camino“) zu gehen. „Vielleicht nach dem Abi oder einfach mal in den Ferien“, äußert ein Mädchen aus der Q1 diesen Gedanken.

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