Randa Winterfreizeit 2014/2015

 "Rabotti, Rabotti!"

Hüttenbucheintrag:

Im Winter 2014/2015 verbrachten wieder einmal rund 50 Schüler, Lehrer, Erzieher und Ehemalige die Ferien in der Augustinushütte in Randa.

Bedingt durch die Wetterverhältnisse - nicht einmal in der Schweiz lag Schnee - fuhren wir mit einigen Zweifeln am Abend des zweiten Weihnachtstages los. Diese Zweifel sollten sich aber „rabotti, rabotti“ auflösen, da in der folgenden Nacht sehr viel Schnee fiel. Dennoch gelang es dem Fahrer den Bus souverän zur Hütte zu manövrieren.

In Randa angekommen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstück. So konnten wir uns vor dem ersten Tag auf der Piste stärken und Brote, sowie Getränke zur Verpflegung mitnehmen. Neben dem vorbereiteten Frühstück fielen auch die neuen Tische und Hocker auf, die extra für die Stube angefertigt wurden. Ein besonderer Dank dafür, geht an die Firma Rozyn aus Kranenburg, die das Projekt erst möglich gemacht hat.

Da in Randa mangels Schnee die örtliche Übungsstrecke nicht geöffnet hatte, fuhren auch die Anfänger, von Herrn Schalück auch liebevoll „Loser“genannt, am ersten Tag ins Skigebiet des Sunnegga und wurden dort „rabotti,rabotti“in den kalten Schnee geschmissen. Doch dank der hervorragenden Betreuung durch die mitgefahrenen Lehrer, gelang es den allermeisten nach wenigen Tagen bereits die Pisten (besonders beliebt waren in diesem Jahr der Funpark am Trockenen Steg und die Schwarze Acht) hinunterzubrettern. Hier ein herzliches Dankeschön an Frau und Herrn Schalück sowie Frau und Herrn Verbeek, die 10 Anfängern das Skifahren beibrachten.

Die ersten Tage vergingen wie im Flug und so stand „rabotti, rabotti“ Silvester vor der Tür. Nachdem alle von der Piste zurückgekehrt waren, ging es in die Messe. Dort unterstützte wie jedes Jahr der „Augustiner-Knabenchor“ die von dem lokalen Pater Thomas zelebrierte Messe. Insbesondere die Predigt, in der unser Herbergsvater an ein U- Boot erinnerte, blieb vielen im Gedächtnis. Im Anschluss gab es ein sehr leckeres Abendessen (diverse Salate, Krustenbraten und Herrencreme), welches den ganzen Tag von fleißigen Helfern, sowie insbesondere dem Küchenteam vorbereitet worden war. Hier ein herzliches Dankeschön an Puky, Pum, Robert und Huyben, die uns die ganze Freizeit mit schmackhaften Menüs versorgten und gleichzeitig immer gute Laune hatten. Insbesondere beim letztgenannten ist ein großer (positiver!) Stimmungsumschwung zu verzeichnen, der aufgrund der Erwartungshaltung, die auf den letzten Jahren beruht, für viele überraschend kam. So wurde er sogar gefragt: „Wer sind sie? Was haben sie mit Huyben gemacht?“ und gewarnt, nicht überzupütschern. Dies tat er beim Zubereiten von Punsch oder Nachtisch dennoch mal mehr, mal weniger. Neben dem Küchenteam ist auch Frau van Loon zu erwähnen, die die Skifahrer stets mit frischen Backwaren versorgte, nachdem diese von der Piste zurückgekehrt waren.

Während des Essens gelang es zudem einem extrem talentierten Koch - er soll an dieser Stelle nur „Captain Tampon“ genannt werden (der Name stammt von einem anderen nicht minder talentierten Koch) - sich zu verletzen und einen Teil der Fingerkuppe „rabotti, rabotti“ zu entfernen. Nach dem ausgiebigen Essen wurde der Silversterabend zunächst mit Spielen verbracht - wie während der gesamten Freizeit waren hier Kartenspiele wie „Wizard“ äußerst beliebt - und ab 23 Uhr von den älteren Teilnehmern vom Organisator der Freizeit persönlich zubereitete Feuerzangenbowle getrunken. Danach wurde in der Stube „Dinner for one“ geschaut und - the same procedure as every year - ein Feuerwerk gezündet, bevor man den Abend gemütlich ausklingen ließ. Auch die folgenden Tage waren äußerst schnell vorbei, sodass „rabotti, rabotti“ leider bereits der Tag der Abreise gekommen war. Wir möchten wir uns bei allen bedanken, die viel Energie zur Organisation der Freizeit aufbrachten. Ein Kompliment auch an die gesellige Gruppe. Wie von Herrn Verbeek und Herrn Schalück gesagt wurde, hätte es selten so eine harmonische Freizeit gegeben. Danken möchten wir auch der Firma Rheinliner für das zur Verfügung stellen des Busses.

Aufgrund dieser ganzen Faktoren verging, wie bereits erwähnt, die Zeit wie im Flug. Oder kurz: „Rabotti, rabotti!“

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