Tag der offenen Tür 2014

„Allen zeigen, wie schön es hier ist“

Diese Aussage stammt von einem Sextaner, der in einem Brief im Informatikunterricht - hier sollen unsere Sextaner in einem Unterrichtsprojekt einen Brief an die Schulleiterin über die ersten Monate auf der Gaesdonck in Word schreiben -  sich darauf freute, den Gästen am Tag der offenen Tür zu zeigen, wie toll es auf der Gaesdonck ist.

Der Gaesdoncker Tag der offenen Tür ist immer wieder ein beeindruckendes Beispiel für die Zusammenarbeit unterschiedlichen Gruppen der Gaesdoncker Gemeinschaft. Hier merkt man, dass es etwas Besonderes ist Gaesdoncker zu sein. Dies gilt nicht nur für die zahlreichen Schüler, die mit ihren Aktionen im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen, dies gilt auch für alle Mitarbeiter. Hier zieht man an einem Strang. Dies bedeutet, dass jeder Mitarbeiter daran beteiligt ist den Gästen, die den Tag ab 10:00 Uhr besuchten ein geschlossenes Bild zu vermitteln. Alle Reinigungskräfte, Verwaltungsangestellten, Handwerker, Küchenangestellten, Lehrer und Erzieher haben diesen Tag vorbereitet und die Schülerinnen und Schüler bei ihren Ideen unterstützt. Auf diese Weise konnten wir am Tag der offenen Tür natürlich alle Bereiche der Gaesdonck präsentieren und deutlich machen, dass die Gaesdonck schon eine besondere Schule ist.

 





Besonders interessant waren die Gespräche der Lehrer und Erzieher mit den Eltern, die das Abitur nach G9 neu zum Gegenstand hatten. Hier konnte man aus der tiefen Überzeugung heraus argumentieren, dass Kinder einfach Zeit brauchen. Diese Zeit geben wir Ihnen. Im Rahmen des Schulversuchs haben wir die Möglichkeit Themen entzerrt und entschleunigt zu behandeln und ihnen mehr Zeit zu geben. Natürlich haben wir auch mit unserem Freizeitprogramm ein Angebot für diese Zeit, an dem die Schüler teilnehmen können. Das Carpe Diem, unser Jahresprogramm ist zurzeit 88 Seiten stark und bietet vielfältige Angebote für unsere Schüler, natürlich besonders für unsere Internats- und Tagesinternatsschüler. Aber auch externe Schüler haben die Möglichkeit die Kurse in Anspruch zu nehmen. Neben allen Bildungsangeboten ist es aber auch wichtig, dass vor allem die Kleinen Zeit haben sich am See zu tummeln, sich um die Esel zu kümmern oder sich einfach nur in die Bibliothek zu lümmeln, um ein Buch zu lesen.



In der Oberstufe wartet ein Bildungsprogramm, dass man den Anspruch nehmen kann, wenn man möchte bei dem schon berufliche Perspektiven getestet werden können. So arbeiten unsere „Schulen“ mit dem Anspruch einen Blick in die mögliche berufliche Zukunft zu werfen. Die Junior Business School beispielsweise gibt den Oberstufenschülern einen Einblick in die Welt der Wirtschaft, während die Kunstschule (eindrucksvoll belegt mit Statements von Absolventen) die Schüler in die Welt der Gestaltungsberufe schnuppern lässt. In der Musikschule hat mancher spätere Musiklehrer oder Berufsmusiker die Liebe zu seinem Instrument entdeckt. Mit G9 neu hat man die Zeit sich hier in Ruhe zu orientieren.



Bleibt noch etwas zu der Stimmung an diesem zweiten Adventswochenende auf der Gaesdonck zu sagen. Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder und Jugendlichen und auch alle Gaesdoncker Mitarbeiter diesen Tag gestalten. Wir möchten uns bei allen für das außergewöhnliche Engagement herzlich bedanken.




















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