Schülervertretung organisiert zweitägige Spendenaktion

Hilfe für Flüchtlinge aus dem Nordirak

Täglich hört man von neuen und schrecklichen Ereignissen in Syrien und im Irak bezüglich des „islamischen Staates“. Insbesondere in den Sommerferien war die Flut an Informationen so groß, dass sich viele Schülerinnen und Schüler, auch der Gaesdonck, in den Medien ein Bild von dieser schlimmen Situation machen konnten. Angesichts der großen Not, die die Menschen zum Beispiel im Nordirak erleiden, wurde in den letzten zwei Wochen von der Schülervertretung mithilfe aller Klassen und Stufen eine Kuchenaktion organisiert, um die Flüchtlinge mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Die Aktion fand an zwei Tagen, dem 9. und 11. September, statt.

Aufgrund der Tatsache, dass Gaesdoncker Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Begabungen entfalten und christlich leben, sondern vor allem sozialen handeln, war die Anteilnahme und Unterstützung beträchtlich. So kam alleine in den beiden großen Pausen am ersten Tag der Aktion eine beachtliche Summe von 640 Euro zusammen. An diesem Tag hatten wir eine circa 45 Kuchen, die für einen Euro pro Kuchenstück sowohl im Juvenat als auch im Hauptgebäude verkauft wurden. Dabei haben nicht nur Schülerinnen und Schüler der Schülervertretung geholfen, sondern auch vielen andere, die Lust hatten, diese Aktion zu unterstützen.  Nach dem zweiten Tag der Aktion konnte man insgesamt eine Summe von knapp 1150 Euro erzielen, worüber sich alle Beteiligten sehr freuen. Damit auch die Schülerinnen und Schüler wissen, welchem Zweck das Geld zugutekommt, wurden im Voraus einige Flyer und Plakate aufgehängt, um eine Informationsquelle zu schaffen.
Die Hälfte des erzielten Betrages wird dem Gaesdoncker Ghana Arbeitskreis zukommen, der schon seit Jahren Aktivitäten in Ghana unterstützt, sodass vor Ort beispielsweise Schulen errichtet werden können. Die andere Hälfte wird mithilfe der Organisation Misereor an die „Jiyan Foundation“ im Nordirak  gespendet, die nicht nur notwenige Lebensmittelpakete verteilt oder Matratzen und Decken zur Verfügung stellt, sondern auch traumatisierten Flüchtlingen beisteht.

 

 


Loading...
Loading...