Exkursion des Erdkunde GKs der Q2
Ein Tag im Ruhrgebiet

Am Dienstag, den 2. September, unternahmen die beiden Erdkunde GKs der Q2 von Herrn Baumann und Frau Lange eine Exkursion ins Ruhrgebiet mit dem Ziel, das im Unterricht vorangegangene Thema Stadtentwicklung nun hautnah an Beispielen zu verdeutlichen. Dabei standen die Städte Essen, Bottrop und Oberhausen auf dem Plan. Geführt wurden wir von Anke Olek, einer Mitarbeiterin des Ruhrverbandes.

Unsere Reise durch den „Ruhrpott“ begann in Essen im Moltkeviertel, das im 20. Jahrhundert   ein gutbürgerliches Stadtquartier war. Danach ging es weiter zum Kruppgürtel. Dort, wo früher eine riesige Industrielandschaft lag, befindet sich heute die modern gestaltete  Hauptgeschäftszentrale der Thyssen-Krupp AG.

Nach anderthalb Stunden Aufenthalt in Essen fuhren wir dann nach Bottrop. Hier bestiegen wir einen aus den Überresten des Kohlebergbaus künstlich erbauten Berg, eine Halde. Von dort oben aus konnte man einen beachtlichen Blick auf den "Ruhrpott" werfen. Neben Essen und Bottrop konnte man auch Gelsenkirchen sehen. Diese Städte liegen so nah aneinander, dass man sie kaum auseinander halten kann. Deshalb wurden in den Städten verschiedene Landmarken erbaut. In Bottrop ist das zum Beispiel der Tetraeder, der auch gleichzeitig eine Aussichtsplattform bot.

Danach fuhren wir weiter nach Oberhausen ins „CentrO“. Dort konnten wir uns zunächst 90 Minuten lang aufhalten und die vielen Angebote nutzen. Nach der Pause lernten wir den Begriff "Neue Mitte Oberhausen" kennen. Denn früher war das „CentrO“ eine große Industriefläche, die nach den Werkschließungen bis in die 1990er Jahre  brach lag, als dort die heutigen Attraktionen erbaut wurden. Von der „Neuen Mitte“ aus liefen wir dann zum Olga-Park. Hier fand 1999 die Oberhausener Landesgartenschau statt. Nach diesem Event wurde die Grünfläche als Park benutzt, was sehr wichtig sei für das Ruhrgebiet, wie uns unsere Reiseleiterin Anke Olek vom RVR verriet, denn jeder Meter Grün ist Gold wert, dadurch, dass der „Ruhrpott“ ein Industriegebiet ist.

Abschließend besuchten wir noch die Siedlung Eisenheim, eine typische Arbeitersiedlung, in der heute noch in den meisten Fällen die Nachkommen der damaligen Arbeiter wohnen. Dann fuhren wir gegen 16 Uhr nach einer informativen und gelungenen Exkursion ins Ruhrgebiet zurück zur Gaesdonck.

 

 

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